Infoblatt für Waldemar

„In seinem ersten selbst geschriebenen Theaterstück hat
Joachim Aßfalg für den digitalen Wahnsinn, aus dem es kein
Entkommen gibt, ein treffendes, schlicht geniales Bild
geschaffen.“ Schwäbische Zeitung Anette Grüninger

https://www.joachimassfalg.de/wp-content/uploads/2019/08/Info_Waldemar.pdf

Aktenzeichen XY… ungelöst vom 28. August 2019

Einfach einschalten, ich bin als Apotheker kurz sehen in dem Beitrag Namenloses Baby.

https://www.zdf.de/gesellschaft/aktenzeichen-xy-ungeloest/aktenzeichen-xy-ungeloest-vom-28-august-2019-100.html

Presse Waldemar in Bad Buchau

https://www.schwaebische.de/home_artikel,-parforceritt-auf-dem-schaukelstuhl-_arid,11076571.html

In seinem ersten selbst geschriebenen Theaterstück hat
Joachim Aßfalg für den digitalen Wahnsinn, aus dem es kein
Entkommen gibt, ein treffendes, schlicht geniales Bild
geschaffen. Die Inszenierung (Bühne: Aylin Kaip, Regie: Jürg
Schlachter) gleicht einem wilden Parforceritt auf dem
Schaukelstuhl, skurril, überdreht, komisch – auch wenn das
Lachen zuweilen im Halse stecken bleibt. Ernstnehmen
muss man diesen schrägen Vogel aber durchaus, denn
Waldemar ist uns in seiner digitalen Gutgläubigkeit näher als
uns lieb ist. Schauspieler Markus H. Eberhard leiht dem Stuhl
beatboxend seine sonore Stimme – bis er auf einmal leibhaftig
auf die Bühne tritt, als fleischgewordenes Nutzerprofil, in
perfekt sitzendem Anzug, um den perplex blickenden Stuhl-
User zu ersetzen: „Ich werde ein besserer Waldemar sein als
du es jemals warst.“

Schwäbische Zeitung Frau Grüninger

Vorverkauf Bad Buchau Bischof-Sproll-Haus „Waldemar oder die Enführung der Realität“in allen Federseebank Filialen

https://www.federseebank.de/wir-fuer-sie/filialen-ansprechpartner/filialen/filialsuche.html

das Team bei Waldemar

Markus Eberhard, Jahrgang 1966, studierte Gesang und Schauspiel in München, London, Los Angeles. Meisterkurse bei Prof. Kurt Widmer und Monica Bleibtreu runden seine Ausbildung ab. Seither ist er auf verschiedenen Bühnen und in TV Produktionen zu sehen. Als Sänger arbeitet er u.a. an der Bayerischen Staatsoper, am Nationaltheater Mannheim und führte zahlreiche zeitgenössische Stücke auf. Außer in Filmen wie „Der gerade Weg“ oder der Serie „Lotta in Love“ wirkte er in mehr als 60 Produktionen als Schauspieler mit. Seit 2010 steht er für das Freie Landestheater Bayern im In- und Ausland auf der Bühne. Im Bayerischen Fernsehen ist er oft an der Seite von Günter Grünwald zu sehen.
Markus H. Eberhard
Schauspieler – Sänger
Seminare und Coaching für Stimme und Image Design
0175/5969942
www.markus-eberhard.com


Joachim Assfalg, Schauspieler, ist ausgebildeter Schauspieler und war schon in vielen Produktionen zu sehen, eine Übersicht finden Sie unter https://www.joachimassfalg.de/ .
Im Theater ist er jetzt schon seit über 10 Jahren tätig in der Zeit haben sich ein paar Stationen angesammelt. Hier ein Auszug. Gärnterplatz Theater, Münchner Theater für Kinder, Landestheater Dinkelsbühl, Neue Bühne Bruck, Junges Schauspiel Ensemble München, Volkstheater München, Schwäbisch Gmünd Festival Europäische Kirchentag.

Aylin Kaip, für Bühnenbild, Seit 2004 arbeitet Aylin Kaip als
freischaffende Bühnen­ und Kostümbildnerin im Theater­ und
Filmbereich. Als Bühnen­ und Stagemanagementassistentin tourte sie ab 2004 mit der Produktion „Nothing but Music“ mit Giora Feidman durch Europa, mit Stationen im Grand Théatre de la Ville de Louxembourg, Festspielhaus Baden­Baden. Seither ist sie in vielen Häusern tätig, hier ein kurzer Auszug. Bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen, Münchner Volkstheater Theater Naumburg, Schauburg
München, Teamtheater Tankstelle, dem Bayerischen Staatsschauspiel, Opernfestspiele Heidenheim, Altmark Stendal. Mehr Infos unter
https://www.aylinkaip.com/about .

Jürg Schlachter, Regisseur, wurde 1957 in Schaffhausen in der
Schweiz geboren. Von 1975 bis 1978 absolvierte er eine Banklehre und machte anschließend eine Ausbildung zum Schauspieler an der Schauspielakademie in Zürich. Im Anschluss daran arbeitete er als Schauspieler an der SchauBurg in München sowie am Staatstheater
Darmstadt. Seit 1988 ist Jürg Schlachter freischaffender
Schauspieler, Regisseur und Autor und lebt in München.

Antigone in Lindau @JSEM

19.03.2014 (Aktualisiert 16:55 Uhr)

Carina Thomann

„Antigone“ stirbt in Afghanistan

Junges Schauspiel Ensemble München gastiert im Stadttheater Lindau

Lindau sz Zeitlos ist der Konflikt im Drama „Antigone“ aus der Feder des griechischen Dichters Sophokles. Staatsraison trifft auf Moral, Macht auf Menschlichkeit. „Antigone“ handelt von einer jungen Frau, die sich nach dem Tod ihres Bruders in der Pflicht sieht, diesen gebührend und nach bestem Gewissen zu bestatten. Mit dieser Tat verstößt sie allerdings gegen ein durch ihren Onkel Kreon erlassenes Verbot. Kreon, der sich zusehends im Zwiespalt zwischen Recht und Gnade wiederfindet, verurteilt sie schließlich zum Tod.

Die Version des Jungen Schauspiel Ensemble München in der Regie von Michael Stacheder gastierte am Dienstag im Stadttheater Lindau. Die inhaltlich anspruchsvolle Aufführung verlangte von den rund 30 Zuschauern viel Konzentration. Die Geschichte Antigones ist in die Gegenwart verlegt. Ein traumatisierter ehemaliger Oberst der Bundeswehr in Afghanistan, gespielt von Joachim Birzele, sieht in dem Ablauf eines Amoklaufs in Afghanistan Parallelen zur Geschichte Antigones. Er überträgt die Rollen der Beteiligten auf die Figuren des Dramas, er selbst ist König Kreon, so entsteht eine Mischung aus Erinnerung und Realität.
Stark präsentieren die nur vier Schauspieler und eine Schauspielerin die eineinhalbstündige Inszenierung nach der Dramaturgie des P-Seminar Griechisch am Ignaz-Günther-Gymnasiums in Rosenheim. Jeder der vier männlichen Darsteller schlüpft in der Aufführung nahezu nahtlos in eine, zwei oder gar drei Rollen, allen voran Joachim Aßfalg, der die Rollen der Antigone, des Haimon und des weisen Sehers Teiresias spielt.
Der Text, nach der neuen Übersetzung von Udo Segerer ist ebenfalls modernisiert. Die technischen Gestaltungsmittel und das Bühnenbild von Aylin Kaip sind modern und überzeugen. Viele Lichteffekte tauchen das Szenenbild, das einen Ausschnitt aus dem Bundeswehrcamp zeigt, in verschiedenste Stimmungen, erzeugen Spannung und berühren den Zuschauer. Musik und immer wiederkehrende Stimmen aus den Lautsprechern unterstreichen das. Bereits vor Beginn der Aufführung tönen Motorengeräusche und Gesprächsfetzen, als Einstimmung auf das Stück, aus den Lautsprecherboxen am Rand der Bühne. Eine technische Besonderheit im Stück ist neben der Einblendung von Film-Material mittels Projektion auch die Darstellung der Frau Kreons, Eurydike. Sie, gespielt von Joachim Birzele, wird als Aufzeichnung während des Stücks an die Wand auf der Bühne projiziert.