"die Judenbank" im Bischof-Sproll-Haus in Bad Buchau 18.01.2015 19:00 Uhr

Liebe Federseebewohner,
es ist meine erste organisierte Theaterveranstaltung, dementsprechend aufgeregt bin ich jetzt schon. Es soll ein Abend des „Widerhalls der Geschichte“ werden, nach 70 Jahren Kriegsende und den aktuellen Medienberichten ist es wichtiger denn je, sich der Situtation bewusst zu werden.
Interviews, Photos und Presseberichte sind weiter unter auf der Seite einzusehen. Einfach auf „Ältere Beiträge“ klicken und ihr bekommt noch mehr Informationen.
Der Kartenvorverkauf läuft in 2 Wochen über die Federseebank Filialen rund um den Federsee, es ist auch möglich an der Abendkasse noch Karten zu bekommen.
Für die Unterstützung der Veranstaltung möchte ich folgenden Sponsoren danken:
Kessler-Logo_2013_RGB_3500-30cm Logo_Federseebank Logo_natur_kultur_gesundheit
 
Das Junge Schauspiel Ensemble München hatte 2014 mit der Judenbank in Haar Premiere. Die Inszenierungsidee beruht auf den Geschehnissen in Haar. Bekannt als die „T4 Aktion“ wurden in Englfing-Haar (Bayern) und in Grafeneck (bei Reutlingen) u.a Orten, die systematische Ermordung von mehr als 70.000 Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen von 1940 bis 1941 während der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland veranlasst. Die Gemeinde Haar griff damit ihre eigene Geschichte auf und zeitgleich wurde eine Ausstellung im Rathaus gezeigt. Unter der Regie von Michael Stacheder und der engen Zusammenarbeit mit der Gemeinde Haar wurde dieses Projekt ins Leben gerufen. Das Bühnenbild von Aylin Kaip nimmt uns mit auf diese Reise durch Heilanstalten, Dorfplätze und lässt uns spiegelnd Einblicken.
Info zum Stück:
Dominikus Schmeinta ist in einem kleinen deutschen Dorf namens Ottersdorf geboren und aufgewachsen. Jahre später, als er eines Tages die Heugabel nicht mehr heben konnte, wurde er bei der Reichsbahn als Fahrdienstbeobachter eingestellt. Tag ein, Tag aus, Jahr ein, Jahr aus sitzt er auf einer Bank und zählt die Wagons der vorbeifahrenden Züge. Eines Tages findet Minikus ein festgeschraubtes Schild auf seiner Bank: „Nur für Juden!“ Was nun? Er ist kein Jude. Bisher war diese Bank ein wichtiger Bestandteil seiner Arbeit, seines Lebens. Eine Arbeitsbank war sie und jetzt ist sie ein unnützer Gegenstand, weil keiner darauf sitzen darf, nur die Juden. In Ottersdorf gibt es aber gar keine Juden. Die Rettung der Judenbank erhebt sich zu Dominikus Lebensaufgabe. Er bewegt alles Erdenkliche für seine Bank.
Lg und bis bald
Joachim Assfalg

Schreibe einen Kommentar