Photoproben für die Judenbank mit Max Ott

Vielen Dank Max Ott. Ich habe nicht ein Klicken gehört aber er hat über 1500 Photos gemacht. Wahnsinn !!! und alles drin was das Herz begehrt.
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Und der Haifisch der hat Zähne

Gestern Abend in der urigsten Kneipe in München gesungen. Wenn ihr einen richtigen schönen Abend geniessen möchtet, kommt einfach in den Dreigroschenken keller http://www.3groschenkeller.de/.

Gastspiel in der Schweiz in Aarau

Und schon sind wir wieder auf dem Weg … „Im Spiel der Sommerlüfte“ von Arthur Schnitzler. Wer glaubt, wer weiss, wer spürt und schon herbstelt es wieder in der Kirchau.
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Wir habens verbetet.
Gruss der Herr Kaplan

Im Spiel der Sommerlüft – Arthur Schnitzler – am 30.04.2014 in Aarau in der Schweiz

Nach „Lieben und Töten – das kurze Leben des Heinrich von Kleist“ spielen wir am 30.04 in Aarau „im Spiel der Sommerlüfte“. Wer sich informieren möchte einfach hier klicken Theatergemeinde Aarau

Neun Koffer – Béla Zsolt

Man kann es nicht glauben, wie sehr die Wirklichkeit jede Vorstellungskraft übersteigt. In dem Buch „Neun Koffer – Béla Zsolt“ das mir in die Hände gefallen ist, wird eine Wirklichkeit beschrieben die einen zu tiefst zweifeln lässt. Sie beschreibt das Leben eines Juden, wie dieser in KZ kommt und .. . Unglaublich zu was die Menschen fähig sind. Wie sehr einem dieses Buch zu Herzen geht selbst wenn man denkt man weiss schon einiges über den Holocaust. Bei  Amazon
„So kamen fast alle Flüchtliche wieder zurück, sie flohen aus der erschreckenden Freiheit zurück in die zum Tode verurteilte Sklavengemeinschaft. Der Hund, der von seinem Besitzer erbarmungslos verprügelt wird, trottet von zu Hause fort, doch selbst, wenn er in den Wald flieht, bleibt er nicht dort, obwohl er doch vom Wolf abstammt. Der Hund schleicht zurück ins Haus und kann es kaum erwarten, endlich Prügel zu bekommen, wieder an die Kette gelegt zu werden und seinen Knochen zu bekommen“.

Es glühen die Menschen, die Pferde das Heu – Marianne Hofmann

Wir bewegen uns kurz nach oder vor einem Krieg und dieser Roman beschreibt sehr eindrücklich das Leben auf dem Land mehr dazu auf Info: Wie gnadenlos ein Leben behandelt wurde und wie die Aussicht auf Besserung war.
 

Wer ist der Andere ?

Wer glaubt einem etwas, wenn man nicht so ausschaut, wie es sich der andere vorstellt. Was weiss der schon …. . Der redet doch nur so in den Tag hinein. Mein Gott, so läuft man doch nicht rum, alte Klamotten und gearbeitet hat der zuletzt etwas vor vielen Jahren.  Wer kennt so jemanden nicht ? Es ist schon erstaunlich das nur ein paar Veränderungen der äußeren Erscheinung schon jemanden in eine gänzlich andere Ecke stellen.
Wer ist der Andere ? Wo liegt bei un die Angst vo dem Anderen ?
Darüber werden wir wohl noch viel nachdenken müssen.

Die Weisse Rose – Jutta Schubert

Die Weiße Rose Aus den Archiven des Terrors Jutta Schubert
Inszenierung, Bühne und Kostüme Michael Stacheder Mitarbeit
Kostüme Mario Schönmann
Licht Solveig Perner und Stefan Bettinger
Dramaturgie Krisztina Horváth
In der Münchner Studentenkompanie begegnen sich im Jahre 1940 die beiden Medizinstudenten Hans Scholl und Alexander Schmorell. Aus der intensiven und ungewöhnlichen Freundschaft der beiden jungen Männer und ihrer kritischen Einstellung zum herrschenden Regime erwächst der zunächst passive, dann aktive Widerstand gegen den Nationalsozialismus, der unter dem Namen „Die Weiße Rose“ berühmt werden sollte. Was mit einem getippten Flugblatt begann, wird zu einer gedanklichen Macht, die sich vorgenommen hat, den Nationalsozialismus zu stürzen. Am 18. Februar 1943 wird Hans Scholl zusammen mit seiner Schwester Sophie, beim Auslegen des VI. Flugblattes von der Gestapo in der Universität München verhaftet. Ein paar Tage später, am 22. Februar 1943 werden Hans und Sophie Scholl, zusammen mit dem Freund Christoph Probst vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und am selben Tag durch das Fallbeil ermordet. Michael Sacheders Inszenierung trägt nicht nur zur Würdigung und Erinnerung an die Weiße Rose als Widerstandsgruppe, als ein Stück Deutscher Geschichte bei, sondern will der Frage nachgehen, wer die jungen Menschen waren, die nicht nur von einem besseren Deutschland träumten, sondern sich aktiv dafür einsetzten und konzentriert sich auf die Menschen und Persönlichkeiten hinter den historischen Figuren.

Lieben und Töten – Jutta Schubert

das kurze Leben des Heinrich von Kleist.
Schauspiel von Jutta Schubert
Ein Auftragswerk zum Heinrich-von-Kleist-Jahr 2011
Uraufführung am 31. März 2011, Kleines Theater Haar
Inszenierung Michael Stacheder
Bühne Mark Späth
Kostüme Gretl Kautzsch
Licht Stefan Bettinger
Dramaturgie Karoline Wernicke
Regie- und Produktionsassistenz Valentin Werner

Unterm Sternenhimmel herrscht eine glückselige Ruhe, eine Seelenruhe, die der Dichter Heinrich von Kleist auf Erden nicht fand. Das Leben erschien ihm als Schlachtfeld. Den eigenen Tod feierte er als Hochzeit. Allein Anerkennung, Ruhm und Ehre wollte er noch für sich und seine Familie erstreiten. Vor 200 Jahren nahm er sich am Wannensee das Leben. Die Autorin und Dramaturgin Jutta Schubert hat ein Stück um den glücklosen Extremisten der Poesie und des Lebens geschrieben.
Unterm Sternenhimmel beginnt Kleist, von den Ketten des Armeedienstes befreit, mit nichts als zwei Koffern, seinen besinnungslosen, selbstzerstörerischen Kampf um die höchste Dichterehre. Er liest den Selbstmord Werthers und beginnt dann fieberhaft zu schreiben. Seine gesamte Kraft verwendet er darauf, Goethe den Lorbeerkranz von der Stirn zu reißen, um sich selbst und seine Familie damit zu krönen. Kleists atemloses und kompromissloses Ringen um dieses höchste Ziel verdichtet die Autorin zu traumhaften Szenen, in denen sich Fiktion und historische Wirklichkeit aufs Schönste verschwistern. So darf Kleist zum Beispiel sein großes Vorbild Goethe tatsächlich treffen und sich einmal gemeinsam mit seiner Penthesilea den Glanz und Schmutz von der Seele husten.
Die Umbruchzeit der Napoleonischen Kriege, die Weimarer Klassik wird lebendig und zahlreiche Figuren aus Kleists Leben bevölkern die Bühne. Allein mit sieben Schauspielern entwirft Regisseur und Leiter des Jungen Schauspiel Ensembles München Michael Stacheder dieses traumtänzerisches Kaleidoskop aus literarischen und historischen Motiven.
Unterm Sternenhimmel schließt sich dann auch der Kreis. Während zu Beginn Werthers Selbstmord stand, und somit dem Anfang bereits das Ende eingeschrieben war, beschließt nun der Doppelselbstmord die Unsterblichkeit Kleists. In dieser Ambivalenz von Leben und Tod, Liebe und Hass, Befreiung und Zerstörung lebte und dichtete Heinrich von Kleist.